Mitglieder stellen sich vor
Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit
MiSO e. V.
11.11.2016
Ihre Organisation ist im Integrationsbereich aktiv und hat einen bestimmten Bedarf, für den Ihnen das Geld fehlt?

Im Rahmen des Projekts House of Resources, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, unterstützt MiSO im Jahr 2017:

1. Mikroprojekte/ Bedarfe bis 500€ pro Organisation
2. Projekte bis 1.500€ pro Organisation (plus 1.500 € pro Kooperationspartner)

    Wer Anträge stellen darf

    Migrantenselbstorganisationen und sonstige Gruppen/ Vereine, die

    - im Bereich der Integration von MigrantInnen und Flüchtlingen tätig sind und

    - ihren Sitz in der Landeshauptstadt Hannover oder in der Region Hannover haben und dort auch aktiv sind und

    - einen dringenden Förderbedarf haben und denen aus verschiedenen Gründen andere Wege der Förderung verwehrt sind

    Fristen für die Mikroprojekte (bis 500 €)

    Für Bedarfe im Jahr 2017 gelten folgende Fristen:

    - Anträge für Mikroprojekte/ Bedarfe bis 500€ können ab sofort und bis zum 30.10.2017 gestellt werden und werden sofort bearbeitet. Zusagen sind innerhalb von ca. 4 Wochen möglich. Die Mittel werden vergeben, solange der Vorrat reicht. Nach der Bewilligung sollen die Mittel möglichst zeitnah eingesetzt werden, spätestens jedoch bis zum 30.11.2017.

    Fristen für Projekte (bis 1.500 €)

    Frist 4. Quartal 2017:

    - Antragsabgabe: bis 15. September 2017 (Poststempel, bitte keine Anträge per E-Mail einreichen!)

    - Jury-Entscheidung: Ende September 2017

    - Projektbeginn: ab 1.10.2017

    - Projektende: Spätestens 31.12.2017


    Was unterstützt wird

    Bitte teilen Sie uns Ihren Bedarf mit und wir prüfen, ob eine Finanzierung möglich ist. Mögliche Beispiele für die Finanzierung von dringenden Bedarfen/ Mikroprojekten:

    - Kosten für Ihre geplanten Projekte/ Aktivitäten

    - Kosten für Flyer, Visitenkarten, Roll-Ups, Banner, etc. Ihrer Organisation (Öffentlichkeitsarbeit)

    - Kosten für öffentlichkeitswirksame Informationsveranstaltungen zu der Sie Ihre Mitglieder, Kooperationspartner und Interessierte einladen

    - Unter Umständen auch Kosten für die Anschaffung von gegenständen/ Geräten, die für die Arbeit Ihrer Organisation oder für die Öffentlichkeitsarbeit wichtig sind

    Projekte werden durch das House of Resources gefördert, wenn sie ein oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:

      - sie erhöhen die Chancen lokaler Migrantenselbstorganisationen auf Teilhabe und stabilisieren ihre Strukturen nachhaltig

      - sie fördern und stärken das gleichberechtigte Zusammenleben in der Stadtgesellschaft und den interkulturellen Austausch

      - Verschiedene Handlungsfelder wie z.B. Kultur, Sport, Musik werden berücksichtigt

      - sie verfolgen einen innovativen Ansatz

      - sie berücksichtigen den Genderaspekt

      - die Nachhaltigkeit des Vorhabens ist gewährleistet

      - Kooperationenen zur Durchführung der Maßnahme werden angestrebt

    Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

    Die formalen Kriterien bei der Antragstellung müssen zwingend berücksichtigt werden (Formular korrekt ausgefüllt, detaillierte Vorhabenbeschreibung, Kosten- und Finanzierungsplan eingereicht)

    Das House of Resources möchte in der Projektförderung zu Kooperationen von mehreren Organisationen anregen. Daher können pro Kooperationspartner weitere 1.500 € beantragt werden.

    Nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf – wir vereinbaren mit Ihnen einen Termin für ein persönliches Gespräch.

    Die Antragsunterlagen werden erst nach dem persönlichen Gespräch zur Verfügung gestellt.


    Kontakt:

    Dina Krivorutskaya, Jan-Egil Gubenis
    Telefon: 0511 / 54 57 19 56

    E-Mail: hor@miso-netzwerk.de

    Weitere Informationen zum House of Resources Hannover

Infoveranstaltung: Einblicke und Antworten zum Familiennachzug
28.05.2018
Vielen Geflüchteten wird das Recht auf ein Zusammenleben mit Familienangehörigen verweigert. Unter dem Motto „Familie Willkommen“ wurde darüber im Kulturzentrum Faust diskutiert.

„Willkommenskultur geht nicht ohne Familiennachzug“, sagt Lipi Mahjabin Ahmed in ihren Begrüßungsworten. Die von ihr geleitete Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK e.V.) hatte am 23. Mai 2018 in die Faust-Warenannahme geladen. Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen und dem Kulturzentrum Faust. „Wir wollen einen Einblick geben in die Lebenswirklichkeit der betroffenen Geflüchteten“, heißt es in der Einladung zur Veranstaltung, „und stellen Geschichten vor von Menschen, die ihre Familie wiedergefunden haben – oder auch nicht“.

„Hoffnung wechselt sich ab mit Zweifeln“ - so Tagebuchnotizen eines syrischen Flüchtlings, die zu Beginn der Veranstaltung verlesen werden. Ergreifende Einzelschicksale voller Zerrissenheit und Not: „Wenn ich nach Afghanistan zurückkehre, bin ich innerhalb eines Tages tot“, hat ein anderer notiert. Immer wieder geht es bei den Betroffenen um das Zusammensein mit den Angehörigen, um die Wichtigkeit des familiären Zusammenhalts. Für viele Geflüchtete ein unerfüllter Traum.

Über die „Praxis der Verhinderung zur Herstellung der Familieneinheit“ spricht Karim Alwasiti vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in seinem einleitenden Vortrag: „Es wird alles dafür getan, möglichst wenig Visa erteilen zu müssen.“ Lange Bearbeitungszeiten und hohe bürokratische Hürden seien normal, wenn Geflüchtete Anträge auf Familiennachzug stellten. Nur Asylberechtigte nach Grundgesetz oder nach Genfer Konvention Anerkannte genießen volle Rechte. Der Rechtsanspruch auf Familiennachzug für alle anderen - es handelt sich derzeit um ca. 205.000 „subsidiär geschützte“ Personen - ist seit 2016 ausgesetzt. Die Große Koalition hat sich allerdings darauf verständigt, dass ab August 2018 monatlich bis zu 1000 Angehörige – plus Härtefälle – einreisen dürfen. Alwasiti: „Dieser Gesetzentwurf ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterstützer!“

„Niemand in meiner Partei ist mit diesem Kompromiss zum Familiennachzug glücklich“, räumt Yasmin Fahimi (SPD) ein: „Ich will alle hier ermuntern, eine laute Stimme zu sein“. Die prominente hannoversche Bundestagsabgeordnete eröffnet mit starken Worten die von Kai Weber, dem Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen, moderierte Podiumsdiskussion. „Das Maß der Unmenschlichkeit, das wir auf diesem Planeten erleben, ist unerträglich,“ sagt Fahimi. Und zum Thema Asyl: „ Die Stimmung ist dramatisch gekippt!“

„Jetzt haben wir viele Rückschläge. So wird die Integration nicht laufen. Dabei haben wir davon geträumt, in Deutschland eine Perspektive zu haben“, so der Diskussionsbeitrag von Fahad Al-Hutaimi, einem anerkannten Flüchtling aus Syrien: „Wir haben allen Respekt der deutschen Gesellschaft gesehen. Wir reden über Werte und über Humanität. Aber wir haben das nicht geschafft!“

Benedikt Behlert von der Uni Bochum kommentiert den Gesetzentwurf der Großen Koalition zum Familiennachzug als weitere Restriktion in Folge der bereits verabschiedeten „Asylpakete“. Der weitere Verlauf der Diskussion gleitet ins Parteipolitische ab, die ehemalige SPD-Generalsekretärin Fahimi dominiert die Debatte. Sie beschwört „Integration und Zusammenhalt in unserem Land“ und wird aus dem Publikum heraus von einer Linken-Aktivistin polemisch angegriffen. Ein schönes Schlusswort spricht Flüchtling Al-Hutaimi: „Deutschland ist bunt und wir gehören dazu!“

Wolfgang Becker
Hier seine Selbstdarstellung:
07.05.2018
Ich bin deutscher Staatsbürger, aufgewachsen bin ich aber in Australien und Portugal, und habe auch in Schottland und Namibia gelebt. Ich spreche fließend Englisch, Deutsch und Portugiesisch. Da ich das Glück hatte, in verschiedenen Ländern aufzuwachsen und zu studieren, habe ich früh gelernt, mir neue Kulturen und Ideen zu erschließen.

Ich sammele gerade Arbeitserfahrung beim Afrikanischen Dachverband Nord e.V. Ich untersuche Fluchtursachen aus Afrika, mache auf Rassismus und Diskriminierung in Deutschland aufmerksam und übersetze auch.

Migration hat für mich einen wichtigen Stellenwert, sowohl im Studium als auch persönlich, da ich Deutschland sehr jung verlassen habe und nur kurz hier gelebt habe. Ich würde mich in der Zukunft gerne weiterhin beruflich mit dem Thema Migration beschäftigen.
Kontakt:
Timo Liebethal
Praktikant
ADV Nord e.V.
praktikum@adv-nord.org
An der IGS Mühlenberg erklangen vor einem begeisterten Publikum „Zigeunerweisen“ und "Tierstimmen" - das fulminante Abendkonzert im Theater am Aegi fand dagegen kaum Interesse
26.04.2018
Fast 800 SchülerInnen drängten sich am 25. April 2018 zum „Kinderkonzert“ der Roma und Sinti Philharmoniker in der Aula der IGS Mühlenberg – nach dem Umbau heißt sie heute Leonore Goldschmidt Schule. Die vielen Kinder und Jugendlichen kamen mit ihren LehrerInnen aus der IGS und zwei Grundschulen. Die Stimmung war großartig – es gab viel Applaus.


MiSO e. V.
Info- und Erlebnisstand von NeMO am 22. März - ein Bericht von Séverine Jean
16.04.2018
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 22. März 2018 in der Hannoverschen Innenstadt am Kröpcke ein Informations- und Erlebnisstand statt, welcher vom MISO-Netzwerk und Bundesverband NeMO organisiert wurde. Die Mitgliedsvereine von MISO waren am Stand präsent und informierten über ihre Inhalte und Tätigkeiten.
Ein Bericht vom Kammertheaterfestival MOST 2018 von Lesia Brezitska mit Fotos von Dimitrij Czepurnyi
16.04.2018
Vom 23. bis zum 28. März 2018 fanden im THEATER in der LIST acht einzigartige Aufführungen im Rahmen des VIII. Internationalen Kammertheaterfestivals MOST statt. Die Veranstaltungsreihe wählte die Form einer intensiven Theaterpraxis und kulturellen Austausches sowohl unter den Schauspielern selbst, als auch zwischen ihnen und deren Zuschauern.

29.06.
Tanz- und Musikgruppen von und für Kinder, Mitmachaktionen für alle!
Eine Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust e.V.
Präsentiert von: kargah e. V.
von 15:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: frei
kargah e.V
Stärkestrasse 19a
30451 Hannover

Bei schlechtem Wetter findet das Fest in der Warenannahme der Faust (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover) statt.
04.07.
Spielend Deutsch lernen und zusammen Spaß haben
Präsentiert von: kargah e. V.
17 Uhr
Eintritt: frei
kargah-Café
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
© Foto: Foto: Emine Akbaba
07.07.
Künstlerische Selbstportraits mit dem Smartphone
Präsentiert von: kargah e. V.
10 Uhr
Eintritt: frei; Anmeldung unter kathrin.apelt@kargah.de
Faust-Atelieretage
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
15.08.
(nur für Vorstände und Einladungsgäste)
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 Uhr
MiSO - Netzwerk Hannover
Mengendamm 12
30177 Hannover
MiSO e. V.
17.08.



Präsentiert von: MiSO e. V.
Anreise: Fr. 17.8.2018 14.00 Uhr Abreise: Sa. 18.8.2018 16.30 Uhr
Eintritt: frei, für MiSO-Mitglieder
Sonnenberg-Kreis e.V.
Clausthaler Str. 11
37444 St. Andreasberg
25.08.
Das interkulturelle Begegnungs- und Bildungscafé tischt auf
Präsentiert von: kargah e. V.
14 - 19 Uhr
Eintritt: frei
Faustwiese und kargah-Haus
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
19.09.
(nur für Vorstände und Einladungsgäste)
Präsentiert von: MiSO e. V.
16:30 Uhr
MiSO - Netzwerk Hannover
Mengendamm 12
30177 Hannover

© 2018 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.