MiSO-Mitglieder
AK BiN - Arbeitskreis Bangladesch in Niedersachsen
http://www.bangladesh-info.de

Kontakt:

akbin-hannover@gmx.net

Über uns:
Wichtigste Ziele und Arbeitsschwerpunkte: Der Arbeitskreis Bangladesch in Niedersachsen ist seit 1992 als Selbstorganisation der Bangladeschi tätig. Er arbeitet als Forum für Begegnung und Information zum Dialog zwischen Nds./Deutschland bzw. Europa und Bangladesch. Mitwirkende sind Bengali in Niedersachsen und Interessierte aus der Mehrheitsgesellschaft. Wichtige regelmäßige Aktivitäten sind die zweijährlichen Bangladesch-Konferenzen in Hannover mit TeilnehmerInnen aus Niedersachsen, Deutschland und Europa sowie Gästen aus Bangladesch und andere Informations- / Weiterbildungs-projekte an Schulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Der AK BiN hat das Bangladesch-Forum Deutschland mit gegründet und ist als MSO aktiv bei AMFN und IIK beteiligt.


Aktivitäten:
Globales Lernen am Beispiel Bangladesch Bangladesch ist ein Land, an dem Themen wie Klimaschutz, Frauenarbeit, globale Probleme konkret und beispielhaft aufgezeigt werden können. Der AK Bangladesch plant interkulturelle Dialog-Projekte für den Umgang mit der Klimaveränderung, Frauenarbeit, Kinderarbeit durch Vermittlung von Informationen zu Kunst und Kultur, Film in Bildungs- und Informations-Veranstaltungen und den Aufbau einer Internet-Präsenz, Kontakt- und Netzwerkaufbau.

MiSO e. V.
Aktueller Imagefilm aus dem samo.fa-Projekt spielt auch in Hannover
08.12.2017
04.12.2017
Gefördert von Landeshauptstadt Hannover und Lotto-Sport-Stiftung bietet die Ezidische Akademie erneut eine gezielte Förderung Geflüchteter an.
"Viele derer, die in Deutschland derzeit Zuflucht suchen, sind Eziden, darunter viele Familien mit Kindern. Sie treffen hier auf eine gut integrierte ezidische Gemeinde. Die Asylverfahren von Eziden enden meist mit einer Anerkennung. Nur die schnelle Integration ist der Ansatz, um die Zufluchtsuchenden auf wirtschaftlich selbstständige Beine zu stellen und um präventiv gesellschaftlichen Konflikten entgegenzuwirken.
Hier möchte die Ezidische Akademie e.V. als Migrantenorganisation mit sehr guten Zugangsmöglichkeiten zur Zielgruppe, der Stadt Hannover mit folgenden Angeboten unterstützend zur Seite stehen:
- Aufklärung über die Rechte und Pflichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt
- Begleitung und Hilfe bei der Anerkennung der ausländischen Qualifikationen
- Vermittlung von Sprach- und Schreibkursen
- Unterstützung bei der Arbeitssuche und bei der erste Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber
- Erstellen von Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivation
- Coaching für das Bewerbungsgespräch
- Computerkurse für den Umgang mit Word, Excel, Bildbearbeitung und neuen Medien
- Förderung der gegenseitigen interkulturellen Kompetenzen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern."
Das Angebot gilt ab dem 01.09.2017. Mehr Infos dazu können über info@ezidak.de erfragt werden.
Unter dieser Mailadresse kann auch ZEA - die Zeitschrift der Ezidischen Akademie - bestellt werden. Unlängst ist die 16. Ausgabe erschienen!

MiSO e. V.
Im Fokus des Abends am 30. November 2017 bei Kargah standen die Länder Sudan, Syrien, Türkei und Venezuela.
01.12.2017
"Menschenrechte weltweit": Eine Veranstaltung des MiSO-Netzwerks im Rahmen des des Bündnisses zum Tag der Menschenrechte 2017. Zu Beginn erinnerte MiSO-Geschäftsführer Jan-Egil Gubenis an die vorangegangene Veranstaltung vor genau einem Jahr. Damals war es um den Iran, Türkisch-Kurdistan, die Ukraine und Vietnam gegangen. Diesmal wurde die Menschenrechtslage im Sudan, in Syrien, der Türkei und Venezuela erörtert.
„Der tödlichste Punkt ist Europa“
22.11.2017
Informationsabend zur Situation von Geflüchteten in Libyen und auf dem Mittelmeer am 20.11.2017 in der FAUST-Warenannahme. Im Fokus: Die Abschottungspolitik der „Festung Europa“.

„Das liegt wohl am Regen“, meint Gastgeberin Lipi Ahmed von der Initiative interkultureller Kulturaustausch (IIK e.V.), als sich am Montagabend die Räumlichkeiten in der Warenannahme nur langsam füllen. Aber dann kommen doch rund 100 Interessierte zu dieser Bündnisveranstaltung im Rahmen des Tags der Menschenrechte 2017. Veranstalter sind neben der IIK auch der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und das Kulturzentrum FAUST.

„Der tödlichste Punkt ist Europa“, sagt Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen e.V., „doch im globalen Konzert der aufnehmenden Länder spielt unser Kontinent kaum eine Rolle“. Schwerpunkte bei den weltweit über 50 Millionen Flüchtlinge seien derzeit die Bewegungen von Myanmar nach Bangladesh und aus dem Südsudan nach Uganda. „„Für uns ist deshalb der globale Blick wichtig“, so Stöbe. Massenhaft gestorben allerdings würde im Mittelmeer. Hier ertrinken etwa zwei Prozent aller Bootsflüchtlinge. Allein auf der zentralen - der „tödlichsten“ - Route von Libyen nach Italien starben in diesem Jahr bereits 2.700 Menschen.

Ärzte ohne Grenzen beteiligt sich mit mehreren Schiffen an der Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer. Vertreten ist dort auch - mit derzeit zwei Schiffen und einem Aufklärungsflugzeug - die privat gegründete Organisation Sea-Watch e.V.. Deren Fotograf Fabian Melder berichtet über die beständige Rettung aus zumeist mit bis zu 150 Menschen hoffnungslos überfüllten Schlauchbooten. Man sei vor der libyschen Küste außerhalb der Hoheitsgewässer aktiv, die Einsätze werden von einer Leitstelle für Seenotrettung in Rom koordiniert.

„Was hat sich in jüngster Zeit geändert“, fragt Melder in seinem Vortrag. Die Antworten: Rückzug der EU-Missionen, Kriminalisierung von Flüchtlingen und von Rettungsorganisationen, Finanzierung, Ausbildung und Aggression der libyschen Küstenwache. Letztere gehe zumeist äußerst brutal gegen Bootsflüchtlinge und auch gegen deren Retter vor. „Eine Beugung internationalen Rechts“, sagt Melder.

Der „humanitäre Arzt“ (Selbstbezeichnung) Stöbe pflichtet ihm bei: „Wir beobachten eine deutliche Kriminalisierung der Retter“. Etwa ein Dutzend NGOs (Nichtregierungsorganistionen) seien derzeit vor der libyschen Küste aktiv, die Arbeitsbedingungen hätten sich aber durch die Abkommen der Europäer mit afrikanischen Ländern wie dem „Failed State“ Libyen extrem erschwert. Es erscheine manchmal so, als ob die Schlepper von einst in der nun aus Europa gesponserten Küstenwache „ein neues Geschäftsmodell“ entdeckt hätten.

Spannend wird es in der an die beiden Vorträge anschließenden Podiumsdiskussion, die Kai Weber vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. moderiert. „Wir müssen das Problem an der Wurzel packen“, meint die hannoversche Ratsfrau Georgia Jeschke, „und mit unseren Nachbarn in Afrika auf Augenhöhe zusammenarbeiten.“ Bei der Bekämpfung von Fluchtursachen müsse sich Europa „völlig neu aufstellen“.

Sabine Lösing, Europaabgeordnete der Linken, kontert: „Für Gespräche mit Libyen auf Augenhöhe fehlt mir die Phantasie!“. Millionengelder der EU gingen in „Border-control-Maßnahmen“. Bekämpfung von Fluchtursachen bedeute, so Lösing, Menschen an der Flucht zu hindern: „Das ist in hohem Maße problematisch und mit einem hohen Anspruch westlicher Werte nicht vereinbar“.

„Wir brauchen politische Mehrheiten, um zu überzeugen“, argumentiert Regierungsberater Gerald Knaus von der Europäischen Stabilitätsinitiative e.V. (ESI). Wichtig seien vor allem schnelle Asylverfahren, besonders auch für die in Italien und Griechenland angekommenen Flüchtlinge. Seine Rechtfertigung des EU-Türkei-Abkommens, an dessen Zustandekommen ESI mitgewirkt hat, stößt auf dem Podium und bei den Zuhörern im Saal auf Ablehnung. Nach fast dreistündiger Veranstaltung spricht eine Frau aus dem Publikum ihren Dank aus: „Das waren interessante Informationen, die weit über das hinaus gehen, was uns die Medien liefern“.

Wolfgang Becker
MiSO e. V.
Ein Wochenende mit jungen Geflüchteten vom 19. - 21. Januar 2018 in der Evangelischen Akademie Loccum
22.11.2017
TÜREN ÖFFNEN
Ein Wochenende für junge Leute,
die geflüchtet und noch nicht lange in Deutschland sind.
Wer kann teilnehmen? Etwa 40 junge Leute, 16-26 Jahre alt, die geflüchtet und noch nicht lange in Deutschland sind und die Kontakte zu MiSO e.V. haben. Wir respektieren Menschen aus aller Welt und aus allen Religionen.
Wann? 19. bis 21. Januar 2018 (Freitag bis Sonntag)
Wo? In Loccum (in der Nähe von Hannover), alle reisen gemeinsam an
Was kostet es? Es kostet 3 Euro.
Ihr könnt das Essen wählen (vegetarisch, ohne Schweinefleisch…).
Wo melde ich mich an? Bei Wolfgang Hellwig von MiSO e.V. Telefon: 0511-5457-1953 oder wolfgang.hellwig@miso-netzwerk.de
Was machen wir?
Wer neu in ein Land kommt, öffnet viele neue Türen:
Türen zu Freunden, Türen zu Schulen, Türen zu einer Ausbildung …
Welche Türen haben sich für Euch in Deutschland geöffnet?
Welche gingen leicht auf, welche schwer? Welche möchtet Ihr noch öffnen?
Wir sprechen über Ausbildung/Schule und andere Themen, die Euch interessieren.
Wir… tauschen uns untereinander aus,
sprechen mit Fachleuten (zum Beispiel aus der Ausbildung)
und mit Migrantinnen und Migranten, die schon länger in Deutschland leben.
Wir… haben Spaß miteinander,
spielen Theater,
malen und fotografieren.
Wir laden Euch herzlich nach Loccum ein!
Wolfgang Hellwig von MiSO e.V. und Susanne Benzler aus der Ev. Akademie Loccum
11.12.
Im Rahmen der Ausstellung "Collagen zur Demokratiegeschichte"
Präsentiert von: FAUST e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Der Nachbarin Café
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
© Foto: Freizeitheim Vahrenwald
12.12.
Der Geschichtskreis und das Freizeitheim laden in vorweihnachtlicher Atmosphäre herzlich zu einem Planungstreffen zukünftiger Stadtteilspaziergänge ein.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
16 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
13.12.
Im Rahmen des Interkulturellen Begegnungs- und Bildungscafés
Präsentiert von: kargah e. V.
17 Uhr
Eintritt: frei
kargah-Café
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
16.12.
Präsentiert von: LMDR e. V.
15 Uhr
Eintritt: frei
Epiphanias Kirchengemeinde
Hägewiesen 117
30657 Hannover
16.12.
Das Ezi-Fest (Cejna Ezi) ist der festliche Höhepunkt einer dreiwöchigen Fastenzeit...
Präsentiert von: Ezidische Akademie e. V.
16 Uhr
Eintritt: frei
Weißer Berg 3
31311 Uetze-Dedenhausen
© Foto: Ukrainischer Verein
17.12.
Seit dem Jahr 2006 präsentiert der ukrainische Chor „Kalyna“ ukrainische Kultur und insbesondere ukrainische Volkslieder auf verschiedenen Bühnen in Hannover und in ganz Niedersachsen.
Präsentiert von: UVN e. V.
16 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
19.12.
Eine Lesung von Christian Jakob (taz)
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
20.12.
Eine Diskussionsveranstaltung mit Aktiven aus der LGBTIQ-Bürger*innenbewegungsgeschichte in Hannover.
Präsentiert von: FAUST e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Der Nachbarin Café
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

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